Code-switching, ein effizientes Lernspiel im DaF-Unterricht

التناوب اللغوي، لعبة تعلمية فعالة في درس الألمانية كلغة أجنبية

L’alternance codique « le code switching », un jeu d’apprentissage efficient dans le cours d’allemand comme langue étrangère

The Code-switching, an efficient and playful learning process in German as a foreign language lessons

Messaoudi Farouk

p. 271-284

Messaoudi Farouk, « Code-switching, ein effizientes Lernspiel im DaF-Unterricht », Aleph, 8 (4) | -1, 271-284.

Messaoudi Farouk, « Code-switching, ein effizientes Lernspiel im DaF-Unterricht », Aleph [], 8 (4) | 2021, 25 June 2021, 16 May 2022. URL : https://aleph-alger2.edinum.org/5097

Im vorliegenen Artikel wird das Phänomen des Code-Switching und dessen Verwendung im Rahmen des Fremdsprachenunterrichts beschrieben und analysiert. Er befasst sich mit einer Sprachform, die auch häufig innerhalb einer mehrsprachigen und multikulturellen Gesellschaft wie Algerien gebraucht wird. Das Hauptziel der vorliegenden Untersuchung besteht darin, einen vollständigen Überblick über das Phänomen der Code-Umschaltung zu geben und die Gründe, bzw. Faktoren zu untersuchen, die die Sprachwahl und das direkte Code-Switching bestimmen, weil die algerischen Deutschstudierenden oft mit Sprachschwierigkeiten konfrontiert sind und vor echten Hindernissen stoßen, die sie abbremsen, z.B. die Lernstoffe gut zu verstehen oder ihren Lernerfolg zu erreichen, kommt die Verbindung zwischen Sprachen bzw. Mehrsprachigkeit als eine der größten Herausforderungen zum Einsatz, um diese Defizite zu beheben. Daher stellt sich die Frage, warum Sprachträger zwei Sprachen mischen und zwischen zwei Sprachen hin und her wechseln und was sie dazu veranlasst, ihre Sprachen zu mischen und zu wechseln, wenn sie sprechen.

يصف هذا المقال ويحلل ظاهرة التناوب اللغوي واستخدامه في مجال تدريس اللغة الأجنبية، كما يتناول شكلاً من أشكال اللغة المستخدمة أيضًا بكَثرة في مجتمع متعدد اللغات والثقافات مثل الجزائر. الهدف الرئيسي من هذه الدراسة هو تقديم لمحة كاملة حول ظاهرة التناوب اللغوي. والعمل على تَحدِيدِ الأسباب أو العوامل التي تُساهم في اختيار اللغة والتبديل المباشر للتناوب اللغوي، عِلما بأن طلبة اللغة الألمانية الجزائريين يواجهون غالبًا صعوبات لغوية وتواجههم عقبات حقيقية تَكبحُ قُدُراتهم، على سبيل المثال في استيعاب وفهم المواد التعليمية جيدًا أو في تحقيق النجاح في التعلُّم. ولهذا، يتم اللُّجوء إلى المَزجِ بين اللغات والتعدد اللغوي كأحد من أكبر التحديات لتغطية هذا العجز. كما تهدف هذه الدراسة إلى معرفة سبب المزج بين لغتين وتغييرهما بين تارة وأخرى، و كذا الأسباب التي تدفعهم إلى خلط و تغيير لغاتهم أثناء تحدّثهم.

Cet article décrit et analyse le phénomène de l'alternance codique « code switching » et son utilisation dans le cadre de l'enseignement des langues étrangères. Il traite d'une forme de langage également couramment utilisée dans une société multilingue et multiculturelle comme l'Algérie. L'objectif principal de la présente étude est de donner un aperçu complet du phénomène du changement de code et d'étudier les raisons ou les facteurs qui déterminent le choix de la langue et le changement de code direct car les étudiants germanistes algériens sont fréquemment confrontés à des difficultés linguistiques et rencontrent d’immenses obstacles qui les inhibent, par exemple afin de bien comprendre les matériels d'apprentissage ou réussir leur apprentissage. Le lien entre les langues ou le multilinguisme est utilisé comme l'un des plus grands défis pour combler ce déficit. Cette étude met en relief pourquoi les locuteurs mélangent deux langues et basculent entre deux langues, et ce qui les incite à mélanger et à changer de langue lorsqu'ils parlent.

This article describes and analyzes the phenomenon of code switching and its use in the context of foreign language teaching. This article deals with a form of language that is also commonly used within a multilingual and multicultural society like Algeria. The main aim of the present study is to give a complete overview of the phenomenon of code switching and to examine the reasons or factors that determine the choice of language and direct code switching because Algerian German students are often confronted with language difficulties and face real obstacles that inhibit them, e.g. to understand the learning materials well or to achieve their learning success, the connection between languages ​​or multilingualism is used as one of the greatest challenges to overcome these deficits. This study shows why linguists mix two languages ​​and switch back and forth between two languages ​​and what causes them to mix and switch their languages ​​when they speak.

Einleitung

Im Rahmen des Fremdsprachenunterrichts werden viele Sprachen je nach Bedarf und Notwendigkeit verwendet. Während des deutschen Unterrichtsverlaufs ist der Gebrauch des Code-Switching sowohl bei den Lehrern als auch bei den Studierenden deutlich spürbar, sie wechseln von einer Sprache in die andere, denn die Teilnehmer der Kurse sind mehrsprachig, sie können Kabylisch und Berberisch, Arabisch, Französisch und Englisch. In diesem Zusammenhang wird diese Sprachform als Sprachphänomen bezeichnet. Sprachkontaktphänomene treten auf universaler Ebene unter unterschiedlichsten Sprachen sowie Sprachvarietäten auf. Eines der Bekanntesten wo mehrsprachige Personen miteinander in Kontakt treten, ist Code-Switching. Im Großen und Ganzen ist Code-Switching das Wechseln von einer Sprache in eine andere in der gleichen Sprechsituation. Das heißt, dass mehrere Sprachen im gleichen Gespräch oder sogar in der gleichen Äußerung gesprochen werden können.

Im aktuellen Sprachgebrauch wird der Terminus « Code-Switching » sehr bekannt und verbreitet das als Phänomen innerhalb der Gesellschaft ansehen wird, und im Kommunikationskontexte zustande kommt. Nun gehe ich der Frage der Bedeutung des Code-Switching und dessen Verwendung nach, mit dem es man heute zu tun hat

Aufgrund der Verbreitung des Sprachwechsels als ein kollektives Phänomen in den multilingualen oder bilingualen Gesellschaften wurde er aus verschiedenen Aspekten untersucht. Er wurde zum Beispiel als eine ,,Diskursstrategie“1.

1. Zum Begriff des Code-switching

Der Begriff “Code-Switsching“ wird auch Sprachwechsel, Kodewechsel oder Kode-Umschaltung genannt. Es bedeutet in der Sprachwissenschaft den Vorgang ,bei dem ein Sprecher innerhalb einer Äußerung oder innerhalb eines Textes bzw. Dialogs von einer Sprache in eine andere wechselt ,d.h. dieser Sprecher, der mehrere Sprachen beherrscht, in einem Diskurs oder Dialog switcht, bzw. wechselt zwischen verschiedenen Sprachen, ist mehrsprachig. Der Sprachwechsel kann entweder in einem Satz oder im ganzen Gespräch vorkommen.

Wenn Mehrsprachige sich unterhalten, nutzen sie ihr sprachliches Repertoire aus, indem sie zwischen den ihnen zur Verfügung stehenden Sprachen hin- und herwechseln. Dieses Phänomen kann ebenfalls als Code-Switching bezeichnet werden. Viele Linguisten sind sich heute darüber einig, dass eine allgemeine Definition von Code- Switching die wahlweise Verwendung von zwei oder mehr Sprachen von Seiten eines Sprechers innerhalb einer Konversation ist.

Stockert (2008, S. 44) berief sich auf die Definition des Code-Switching wie folgt: „Unter „Code-switching“ versteht man generell den Wechsel zwischen zwei Sprachen innerhalb einer Rede. „Code-mixing“ bezeichnet den Wechsel innerhalb eines Satzes. Beide Wechsel geschehen nicht willkürlich sondern unterliegen bestimmten Regeln.2.“

Riehl, C.- M(2018, S. 46) bezieht sich in ihrer Begriffsbestimmung auf Code-switching, sie ist der folgenden Auffassung „Code-Switching bezeichnet dagegen den Wechsel zwischen zwei (oder mehr) Sprachen oder Varietäten innerhalb ein und derselben kommunikativen Interaktion. Der Wechsel kann sowohl einzelne Wörter als auch einen ganzen Diskursabschnitt betreffen.“3.

Das Code-Switching ist das Übergehen von einer Sprache in eine andere in demselben Gespräch oder in demselben kommunikativen Prozess, es ist das Überwechseln von einem Code(Sprache) in einen anderen(z.B. von der Standardsprache in die Mundart).

Als die Untersuchung sich verbreitet hat, sind besonders die Meinungen der Sprachwissenschaftler über Code-Switching positiver geworden. Allerdings stehen viele Laien immer noch negativ zum Code-Switching. Dies kann daran liegen, dass die sprachliche Situation oft aus dem Blickwinkel der einsprachigen Normen betrachtet wird, obwohl Zweisprachigkeit ein übliches Phänomen in der Welt ist. Weil Zweisprachige zwei Sprachen nebeneinander benutzen und damit von den einsprachigen Normen abweichen, wird Code-Switching als Fehler klassifiziert. Code-Switching bildet jedoch einen großen Teil der Zweisprachigkeit und wird auch als einen sehr interessanten Aspekt der Zweisprachigkeit betrachtet. Die Funktionen des Code-Switchings scheinen vielfältig zu sein.

2. Die Formen, bzw. die Typen vom Code-Switsching

Im Allgemeinen werden zwei Typen von Code-Switching unterschieden. Einerseits gibt es das pragmatisch motivierte oder funktionale Code-Switching und andererseits das psychologisch motivierte oder nicht funktionale Code-Switching.

2.1. Funktionales Code-Switching (pragmatisch motivierter Sprachwechsel)

Beim Code-Switching als pragmatischem Handeln werden alle gespeicherten Äußerungen und Wortschätze je nach der Situation genutzt, wie man in einer bestimmten Situation behandelt.

Diese Form lässt sich zwischen situativem und konversationellem Code-Switching situieren.

Beim situativen Sprachwechsel wird die Sprache anhand einer neuen Situation verändert d.h. man wechselt die Sprache, wenn man im Gespräch mit einer neuen Person tritt, da der Wechsel eine Notwendigkeit wird. Beim situativen Code-Switching gibt es ein direktes Verhältnis zwischen der Sprache und der sozialen Situation, das heißt, dass die eine Sprache immer in bestimmten Situationen verwendet wird und die Abweichung von dieser Norm die Situation völlig verändert. Situatives Code-Switching findet statt, wenn z.B. die Teilnehmer der Diskussion wechseln. (Blom & Gumperz 1972, 409 u. 424.) Myers-Scotton (1993b, 52) hat die Bedeutung dieses Begriffs interpretiert und geht davon aus, dass Code-Switching extern motiviert wird. So können z.B. außer den Teilnehmern auch der Ort der Handlung und das Gesprächsthema die Wahl zwischen Sprachen oder Sprachvarianten beeinflussen.

„Mit dem Begriff konversationelles Code-Switching bezeichnet man das gleichbleibende situative Sprachwechsel“4. (Vgl. Riehl, C.- M. 2014, S.101). In mehrsprachigen Gemeinschaften wird dieser Typ nur um kommunikative Ziele zu erreichen verwendet. Konversationeller Sprachwechsel ist dann eine Anreicherung des Diskurses oder der Diskussion z.B. ,, man benutzt wӧrtliche Zitate um seine Meinung zu beurteilen. So es basiert auf situatives Code-Switching sowie es dient zur Aktivierung verschiedener sozialer Identitäten des Sprechers“5. (Vgl. Riehl, C.- M. 2014, S.101)

Bei konversationalem Code-Switching tritt der Sprachwechsel in einer gleichbleibenden Situation auf. Hier hat Code-Switching meist diskursstrategische Gründe und erzielt einen kommunikativen Effekt. So wird Code-Switching beispielsweise zum Zitieren gebraucht, wenn der Sprecher die Stimmlage und den Wortlaut eines Zitats wiedergeben möchte.

2.2. Nicht-funktionales Code-Switching (psycholinguistisch motivierter Sprachwechsel:

Zusätzlich zu dem Code-Switching, das den oben beschriebenen kommunikativen Funktionen dient, besteht ein Typ des Code-Switching, der in den internen Prozessen der Sprachproduktion wurzelt. Hier geschieht der Wechsel von der einen in die andere Sprache ohne Absicht des Sprechers.

Dieser Typ fokussiert auf den Prozess der Sprachproduktion. Mit anderen Worten es untersucht die psycholinguistische Seite des Sprachwechsels. Nicht-funktionales Code-Switching geschieht von einer Sprache zu anderer ohne Absicht des Sprechers d.h. es ist ein unbewusster Prozess“ 6.(Vgl. Riehl, C.- M. 2014, S.103)

Bei diesem Typ spielen die lautlichen Ähnlichkeiten eine bestimmte Rolle, weil sie häufig in den beiden Sprachen unbewusst in dem Gespräch benutzt werden. „Die Auslösewörter erleichtern den Übergang von einer Sprache in die andere, weil sie in beiden Sprachsystemen vorhanden sind. Sie kӧnnen daher von einem Kontrollsystem als Elemente, die sowohl der einen als auch der anderen Sprache zugehören, identifiziert werden, und damit kann der Sprecher an dieser Stelle von einem Subsystem in das andere wechseln.“7. (Riehl, C.- M. 2014, S.104)

In der Literatur wird der englische Terminus „Code-Switching“ oder dessen deutsche Übersetzung „Kode-Umschaltung“ als Synonym für Sprachwechsel und Sprachalternieren verwendet. Code-Switching ist eine Sonderform der Sprachmischung, die als natürliches Repertoire eines bi- oder multilingualen Individuums betrachtet wird.

Mit dem Code-Switching wird das Mischen zweier oder mehrerer Sprachen gemeint. Dieser Vorgang kommt häufig als Erleichterung und Hilfsstrategie bei bilingualen Individuen vor. Da mischen sie Sprachen und sprachliche Strukturen entweder bewusst oder unbewusst. Dieses Umschalten kann sich auf einzelne Wörter oder auf ganze Sätze beziehen.

Das Code-Switching ist besonders als Merkmal der Hybridisierung der Sprache und der Identität, das aus polykulturellen und vielsprachigen Bedingungen entsteht, wahrzunehmen. Dieses Umschalten ergibt sich also durch die Einwirkung der Kulturen aufeinander einerseits, und durch die weltweite Migration anderseits, wie es beispielweise in Deutschland der Fall ist. Viele sprachliche Ethnolekte, d.h. hybride Formen8, entwickeln sich durch die Kreuzungen mit Migrantensprachen, wie „Kiezdeutsch“9, bzw. eine Jugendsprache, die von Deutschen und Migranten (türkische, russische und arabische Minderheiten) gebraucht wird, d.h. eine Mischung aus Deutsch und anderen Minderheitensprachen und Türkendeutsch, die als Mischung aus Deutsch und Türkisch gelten, z.B. „hadi tschüss“ (also tschüss)10. Auch andere Mischformen sind aus Prestigegründen entstanden wie „Denglisch“11, d.h. eine deutsch-englische Sprachmischung. Ähnliche Sprachstile sind in anderen Ländern zu beobachten wie „Franglais“12, in Frankreich und „Spanglais“13, in Spanien usw. Folglich führen diese neuen sprachlichen Varianten zum Sprachwandel, dann alle Sprachen sind dynamisch und entwickeln sich im Laufe der Zeit, d.h. es gibt keine stabile Sprache.

Aus dieser Form von Sprachmischung wird ein Alltagsphänomen in unserer globalisierten Welt, denn „ jedes Individuum ist Träger mehrerer Kulturen, und jedes Individuum partizipiert in seinem Sprechen immer an mehreren Sprachen{…}“14. Dabei ist es selten, dass eine Person sich auf eine Sprache beschränkt, weil alle Sprachen aus eigener Mischung hervorgegangen sind. Nach H. Kuße stellt Hermann Paul in seinen „Prinzipien der Sprachgeschichte“ fest, dass „Sprachmischung etwas vom Leben der Sprache Unzertrennliches ist.“15.

3. Prinzipien des Code-Switching

Code-Switching ist das Wechseln von einer Sprache in eine andere in einer gleichen kommunikativen Sprechsituation. Das heißt, dass mehrere Sprachen im gleichen Gespräch oder sogar in der gleichen Äußerung gesprochen werden können. Ein bekanntes Beispiel dieses Phänomens ist: „Sometimes I‘ll start a sentence in Spanish y termino en Español“, der Titel eines bahnbrechenden Artikels von Forscherin Shana Poplack (1980). In diesem Satz werden Spanisch und Englisch kombiniert.

Es gibt viele Untersuchungen, die sich auf Code-Switching in alltäglichen Situationen konzentriert haben, aber nur wenige, die sich auf Code-Switching im Sprachunterricht konzentrieren. Es ist aber sehr interessant herauszufinden, wie sich Code-Switching im Sprachunterricht zeigt, weil dann gesehen werden kann, ob Code-Switching im Sprachunterricht den gleichen Regel folgt wie Code-Switching in einer natürlichen Sprechsituation.

Lange Zeit war eine der wichtigsten Fragen des Code-Switchings, ob Code-Switching aus den Grammatiken der beiden Sprachen entsteht, oder ob es aus einer kombinierten Grammatik resultiert, die die beiden Sprachen überlagert. Es ist klar geworden, dass die Grammatik beider Sprachen bei Code-Switching erhalten bleibt und dass Code-Switching nur stattfindet, wenn es in beiden Sprachen grammatisch korrekt ist (Becker, 1997). Zugleich wurde festgestellt, dass die Sprachen innerhalb eines Satzes so eng miteinander verflochten sind, dass es einen Mechanismus geben muss, der die beiden Grammatiken verbindet. Sie sind zu eng mit einander verflochten, um von beiden Grammatiken separat generiert zu werden. (Becker, 1997)

Zwei wichtige Regeln des Code-Switchings sind das free morpheme constraint und das equivalence constraint (Poplack 1980). Das free morpheme constraint sagt, dass ein Code-switching nur möglich ist, wenn ein freies Morphem benutzt wird. Anders gesagt: „Codes may be switched after any constituent in discourse provided that constituent is not a bound morpheme.“ (Poplack, 1980). Wenn ein Code-switching dann doch stattfindet mit einem gebundenen Morphem, ist das gebundene Morphem phonologisch integriert worden in der anderen Sprache (Poplack 1980).

Wenn ein Code-switching auftritt an einem Punkt, in der die Grammatik beider Sprachen gleich ist, entspricht es dem equivalence contraint (Poplack 1980). Das heißt, dass ein Switch nicht auftreten kann in einer Konstituente, die von einer Regel geformt ist, die in der einen Sprache grammatisch korrekt ist, aber in der anderen nicht. Die beiden Oberflächenstrukturen der Sprachen müssen gleich sein.

3.1. Code-Switching im DaF-Unterricht

Im Rahmen des Fremdsprachenunterrichts, bzw. Deutschunterricht wird die Verwendung der zwei oder mehrere Sprachen im Klassenraum betreffen, d.h. wann Deutsch und wann andere benutzt wird. Im Allgemeinen kann festgestellt werden, dass die Lehrkräfte meistens danach streben, möglichst viel Deutsch zu sprechen. Darüber hinaus wird es den Studenten in den meisten Fällen klar, welche von den Sprachen in den verschiedenen Aufgaben gesprochen werden soll, weil die Lehrer es explizit betonen. Es gibt allerdings Unterschiede zwischen den Lehrkräften in dem, wie systematisch sie die Sprachen verwenden. Der Lehrer macht es den Unterrichtsinhalt sehr klar, welche Sprache gesprochen werden soll, während andere die Sprache öfter während derselben Aufgabe wechseln und es nicht immer klar ist, welche von den Sprachen in der Aufgabe bevorzugt wird. Dieser Unterschied beruht darauf, dass die persönlichen Lehrstile der Lehrerinnen unterschiedlich sind. Die eine hält die systematische Sprachverwendung für wichtiger, während die andere daran glaubt, dass der Inhalt den Studierenden klarer wird, wenn zwei Sprachen nebeneinander benutzt werden.

Cook (1996) meint, dass Code-Switching zum Profil eines zweisprachigen Sprechers gehört. Es ist also nichts Fremdes oder Ungewöhnliches. Sie meint, dass es keinen Sinn macht, kompetent in mehreren Sprachen zu sein, und sich trotzdem auf eine Sprache zu beschränken. Code-Switching soll also als natürlich gesehen werden und kann deswegen vom Lehrer in dem Klassenraum eingesetzt werden. Sie gibt mögliche Einsätze für die Muttersprache, nämlich erstens bei wichtigen Konzepten, zweitens wenn die Schüler abgelenkt sind und drittens wenn einen Schüler gelobt oder bestraft werden soll.

Canagarajah (1995) gibt verschiedene Gründe für die Benutzung des Code-Switchings im Unterricht. Er beschreibt, dass viele Lehrer im Englischunterricht in Sri Lanka lieber ‚English only‘ benutzen würden und dass die Lehrer keine Interferenz der Muttersprache tolerieren, aber dass es wegen der Sprachfertigkeit der Schüler nicht anders geht (Canagarajah, 1995: 173). Canagarajah meint allerdings, dass die Schüler mithilfe des Code-Switchings trainiert werden für das soziale und kommunikative Leben in der Gesellschaft und dass außerdem Code-Switching Funktionen zur effektiven Klassenführung und Inhaltsübertragung dient (Canagarajah, 1995: 174). Diese Funktionen werden im nächsten Kapitel ausführlich beschrieben.

3.2. Beispiele des Code-Switching

Bsp. (Le mot Code-switching veut dire ein Sprachwechsel).

„Sorry“ statt „Entschuldigung“

Auch im Deutschen hat man Code- Mixing (Denglisch) , z.B. geappst/appsen d.h. nach neuen Apps im Internet suchen; oder auch autocorrecten, d.h. sich auf die Autokorrektur der Smartphones verlassen; forever-together-Beziehung; copypasten; whatsAppsüchtel; gephotoshopt, gescripted, googlesieren, hashtaggen, instagrammen, snapen, swag dich weg! wikipedieren, youtuben, downloaden/gedownloadt. Diese Spracherscheinungen / -phänomene gehören zum sog Jugendstil und vor allem aus der aus einem interkulturellen Hintergrund.

Also die bilinguale Person wechselt Sprachen von Satz zu Satz oder innerhalb von Sätzen. Hier sind vier interessante und relevante Beispiele:

  1. Deutsch und Italienisch: „ macchina Kaputt“ oder „Auto rotto“16.

  2. Deutsch und Französisch: „das ist gut so et n’oublie pas le livre dont on a parlé“17.

  3. c-Deutsch und Englisch: „Mommy, my knee tut weh!“18 .

  4. Deutsch und Italienisch: „Die knapp vierjährige Lisa hat einen italienischen Vater und eine deutsche Mutter. Der Vatter spricht zu ihr einen kurzen deutschen Satz, auf den sie wie folgt reagiert:

  • Lisa: No, no puoi. (Nein, du kannst nicht.)

  • Vater: Ich auch spreche Deutsch.

  • Lisa: No, tu non  puoi! (Nein kannst du nicht!)“19.

4. Die Gründe der Verwendung des Code-switching

Einerseits wurde das Phänomen von Code-Switching als Defizit und Störfaktor in der Kommunikation wegen seiner negativen Wirkung im Rahmen des Fremdsprachenunterrichts ansehen, deshalb wird diese Sprachform sehr stark kritisiert und wird total beim Gespräch abgelehnt.

Anderseits ist die Verwendung des Code-Switching heute als Schlüssel und Hilfsmittel besonders beim Lernen und Erwerben anderer Sprachen betrachtet, so wird es nun als Fähigkeit der multilingualen Sprecher beim Gespräch betrachtet. Dank des positiven Beitrags vom Code-Switching wird dieser Sprachwechselstill zum großen Teil gefördert.

Meisel (1994b) betont in seiner Definition von Code-Switching, dass es sich hierbei um eine Fähigkeit und nicht um ein Defizit handelt. Diese Fähigkeit besagt, dass zweisprachige Individuen ihre beiden Sprachen gleichzeitig benutzen können und dass sie dabei sowohl soziolinguistische als auch pragmatische und grammatische Regularitäten befolgen“20.

Meisel fügt hinzu: „der Sprachwechsel nicht als mangelnde Kompetenz, sondern als Anzeichen für hohe bilingual Fӓhigkeiten sah“21.

4.1. positive Gründe

Zum positiven Grund von Codeswitchingsgebrauch sind folgende wichtige Punkte werden dargestellt:

  • Die gute Beherrschung zweier oder mehrerer Sprachen, bzw. die Mehrsprachigkeit: viele bekannte Lehrer an der Universität sind fähig ,bei der Erklärung sind viele Sprachen im Unterricht zu benutzen, sie wechseln, switchen und jonglieren mit Sprachen, damit das gezielte und schnelle Verständnis des Inhaltes möglich wird und zustande kommt ,dies zeigt eine perfekte Beherrschung der Mehrsprachigkeit.

  • Das Code-Switching führt zum Erwerb und Erlernen anderer Sprachen, so gilt es als Motivationsfaktor für das Lernen verschiedener Sprachen, beispielsweise dank dieser Form erwerben Lernende den neuen reichen Wortschatz einer anderen Sprache.

  • Zwecks eigener und besserer Memorisierung benutzt man anderen Stil und Wortschatz bzw. Synonyme und Termini auf andere Sprachen,, um eine schnelle Erinnerung der Begriffe zu leisten und zu ermöglichen.

  • Die Verwendung von Code-Switching ist Zeitgewinn statt sie beim Denken besonders im mündlichen Kommunikationsprozess zu verlieren. Es fungiert als Form und Hilfsmittel, um dem Unterricht ohne jeglichen Zeitverlust und zu folgen und zu erklären.

  • Dank des Code-Switching wird der Wortschatz aktiv und reich in mehreren Sprachen und kann hilfreich sein, insofern es in oberähnlichen Situationen ausgewertet wird.

4.2. negative Gründe

Zu negativen Gründen der Verwendung des Code-Switching gehören folgende Punkte :

  • Die Gewohnheit der Verwendung von Code-Switching ist Weitgehend negativ im Rahmen des Fremdsprachenunterrichts. Dies führt zur Passivität von beiden Zweigen (Lehren und Studenten), auch zum zu beeinträchtigenden Ergebnissen und das Niveau und Kenntnisse stagnieren und man versetzt sich in eine problematische Situation, besonders bei Aussprache und Ausdruck leichter Sätze, wie es für algerische Studierenden, die stets im Alltag beim Gespräch switchen, das ist eine schlechte Gewohnheit geworden, es geht zur Bequemlichkeit und Mühelosigkeit.

  • Das Phänomen “Sprachwechsel“ ist zwar ein Nachteil besonders beim Gespräch, wenn man nicht weiß, wie man ganz vorsichtig damit umgeht, es kann zur Vernichtung und Vergesslichkeit der Muttersprache führt, beispielsweise am meisten benutzt die algerischen Studierenden Französisch mehr als Arabisch und wenn ein Junge anfangs mit der ersten Fremdsprache Französisch, bzw. mit französischen Wörtern redet , ist es sehr gefährlich wegen der Angst vor der Vernichtung des Arabischen.

  • Das Code-Switching hat seine Tücken und beeinflusst die Gesellschaft negativ, weil es zwar ein Zeichen der Bequemlichkeit, Schwäche und Inkompetenz und eben ein Hindernis für das erfolgreichste Beherrschen und Erlernen einer Fremdsprache ist.

5. Die Fälle des Code-Switching

Der Mensch ist ein gesellschaftliches kommunizierendes Wesen, das sich innerhalb der Gesellschaft befindet. Er hat die Fähigkeit zu sprechen, zu denken, sich auszudrücken…usw. Bekanntlich ist Sprachenlernen dem Einzelnen angeboren und eine universale Grammatik befindet sich in der Vorstellung aller Menschen, d.h. die Kinder kommen zur Welt intelligent, aber die Entwicklung der Sprache und diese Intelligenz wachsen mit den sie umgebenden Personen. Es gibt Menschen, die mehr als eine Sprache beherrschen. In der Psycholinguistik werden diejenigen, die zwei Sprachen sprechen als "Bilingual" benannt; diejenigen, die drei Sprachen sprechen sind "Trilingual" und andere, die mehr als drei Sprachen beherrschen sind schließlich "Multilingual". Die Soziolinguistik umfasst diese Fachwörter fast gleichermaßen und werden unter andere Begriffsbestimmungen wieder gegeben;

  • Die Diglossie : Diglossie ist ein Fachbegriff der Soziolinguistik und besagt eine Beherrschung von zwei Formen derselben Sprache bzw. Erscheinungen einer Sprache, d.h. zweisprachig heißt in diesem Bereich "Diglossie" bzw. zwei Sprachvarietäten zu verwenden in diesem Sinne, z.B. Hocharabisch und Algerisch. Diglossie ist das Vorkommen von zwei Varietäten einer Sprache oder zwei Sprachen in einem bestimmten Gebiet

  • Der Belingualismus : Dieser Terminus gehört zur Zweisprachigkeit und bedeutet eine Beherrschung von zwei verschiedenen Sprachen, bzw. Systemen. Bilingualismus ist auch ein Teil Mehrsprachigkeit, man ist bilingual, wenn man zwei Sprachen beherrscht, die egal ob unterschiedlich sind (Deutsch, Arabisch) oder zum selben System gehören d.h. Hochsprache und ihre niedrigere Sprache wie Hocharabisch und algerisch
    Bsp. Die gute Beherrschung und Verwendung des Englischen und des Französischen in Kanada, also die Kanadiern sind bilingual, d.h. zweisprachig.

  • Die Triglossie bzw. Trilingualismus : Die Dreisprachigkeit wäre unter “Triglossie“ bekannt anstatt “Trilingual“ und gehört zur Soziolinguistik. Sie bezeichnet in der Sprachwissenschaft eine Beherrschung drei verschiedener Sprachen, in denen es mindestens einen Dialekt enthalten muss. Man ist triglossisch mit drei Sprachen, z.B. eine Hochsprache mit zwei Dialekten wie arabisch, algerisch und berberisch.

Schlussfolgerung

Zweisprachigkeit ist ein sehr übliches Phänomen sowie ein beliebter Forschungsgegenstand schon seit langem. Code-Switching, d.h. das Überwechseln von einem sprachlichen Code in einen anderen in derselben Sprechsituation, hängt eng mit Zweisprachigkeit zusammen und scheint auch in der Welt alltäglich zu sein.

Da Code-Switching ein sehr verbreitetes Phänomen in mehrsprachigen Gesellschaften und Gruppen ist, ist es nicht verwunderlich, dass es dazu eine Vielzahl von Forschungsarbeiten gibt. Code-Switching wird dabei aus unterschiedlichen Perspektiven untersucht, z. B. als Diskursstrategie (wie etwa von Auer 2010) oder als psycholinguistisches Phänomen (z. B. von Clyne 2003).

Fachleute oder Linguisten betrachten das Code-Switching als spontane hohe Kompetenz in den verschiedenen Sprachen, als Sprachflüssigkeit; andere dagegen als Inkompetenz, als Sprachdefizit bzw. als Semilingualismus oder als Faulheit und Bequemlichkeit in der einen oder anderen Sprache. Persönlich bin ich eher dafür als dagegen.

Es ist also zu wünschen, dass meine Untersuchung in die Hand bekommen wird. Das Code-Switching ist in vielen Situationen, die in dieser Arbeit vorgekommen sind, völlig akzeptabel. In mehreren Situationen soll die Lehrperson allerdings gründlich darüber nachdenken, ob das Code-Switching nötig ist und wie Lerner darauf reagieren. In dem Zusammenhang spielt es eine wichtige Rolle, dass besonders die Kenntnisse der Studierenden berücksichtigt werden und pädagogische Ziele möglichst gut erreicht werden.

1 Auer, P. Code-Switching in Conversation.Language, Interaction and Identity, Routledge Verlag, London, 1998, o.S., zitiert nach RIEHL, C.- M.:

2 Stockert, K.: Mehrsprachigkeit und Kognitionswissenschaften-Eine Einführung. In: ÖDaF-Mitteilungen: Mehrsprachigkeit. Österreich H. 2/2008, S. 38-46

3 Harr, A. K. & Liedke, M. & Riehl, C. M.: Deutsch als Zweisprache (Migration – Spracherwerb- Unterricht). Mehrsprachigkeit in der Familie und im Lebe

4 Riehl, C.- M.: Mehrsprachigkeit -Eine Einführung- , Verlag WBG (wissenschaftliche Buchgesellschaft ), Darmstadt, 2014, S.101

5 Ebenda, S.101

6 Riehl, C.- M.: Mehrsprachigkeit -Eine Einführung- , Verlag WBG (wissenschaftliche Buchgesellschaft ), Darmstadt, 2014, S.103

7 Ebenda, S. 104.

8 Neuland, E.: Jugendsprache. Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen, 2008, S. 158.

9 Ebd. S. 17.

10 Ebd. S. 15.

11 Ebd. S. 16.

12 Crystal, David: Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache. Campus Verlag, Frankfurt/ New York, 1998.S.362.

13 Ebd. S.363.

14 Kuße, Holger: Kulturwissenschaftliche Linguistik; Eine Einführung. Vandenhoeck & Ruprecht Verlag,. Göttingen, 2012.S. 261ff. Zitiert nach Paul, He

15 Ebenda, S. 390.

16 Schmitz, Katarina: Zweisprachigkeit im Fokus; Der Erwerb der Verben mit zwei Objekten durch bilingual deutsch-französisch und deutsch-italienisch

17 Müller, Natascha: Code-Switching; Spanisch, Italienisch, Französisch. Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen, 2015.S.22.

18 M. Hilt: Mehrsprachige Erziehung. In: Spiegel Online,,http://m.spiegel.de/lebenundlernen/uni/a-525050.html .

19 Crystal, David: Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache. Campus Verlag, Frankfurt/ New York, 1998.S.363.

20 Müller, N. / Kupisch, T./Schmitz, K. / Cantone, K. Einführung in die Mehrsprachigkeitsforschung. Deutsch-Französisch- Italienisch. Narr Francke

21 FRӦHLICH, M.: Seminar Code-Switching oder wie sich Fremdsprachen auf das Deutsche Sprache Auswirken, Institut für Germanistik, Universitӓt Wien

Auer, Peter: Code-Switching in Conversation.Language, Interaction and Identity, Routledge Verlag, London, 1998, o.S., zitiert nach RIEHL, C.- M.: Mehrsprachigkeit -Eine Einführung- , Verlag WBG(wissenschaftliche Buchgesellschaft), Darmstadt, 2014.

Clyne, Michael: Transference and Triggering.Observations on the Language Assimilation of postwar German-Speaking Migrants in Australia. The Hague: Nijhoff, 1967, o.S., zitiert nach RIEHL, C.- M.: Mehrsprachigkeit -Eine Einführung- , Verlag WBG (wissens chaftliche Buchgesellschaft ), Darmstadt, 2014.

Crystal, David: Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache. Campus Verlag, Frankfurt/ New York, 1998.

Fröhlich, M: Seminar Code-Switching oder wie sich Fremdsprachen auf das Deutsche Sprache Auswirken, Institut für Germanistik, Universitӓt Wien, 2013.

Harr, Anne-Katharina & Liedke, Martina & Riehl, Claudia Maria: Deutsch als Zweisprache (Migration – Spracherwerb- Unterricht). Mehrsprachigkeit in der Familie und im Lebensalltag. J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2018.

Kuße, Holger: Kulturwissenschaftliche Linguistik; Eine Einführung. Vandenhoeck & Ruprecht Verlag,. Göttingen, 2012.S. 261ff. Zitiert nach Paul, Hermann, 1920.

Müller, Natascha: Code-Switching; Spanisch, Italienisch, Französisch. Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen, 2015.

Müller, Natascha & Kupisch, Tanja & Schmitz, Katrin & Cantone, Katja. Einführung in die Mehrsprachigkeitsforschung. Deutsch-Französisch- Italienisch. Narr Francke Attempto Verlag GmbH + Co. KG. Tübingen.2011.

Neuland, Eva: Jugendsprache. Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen, 2008.

Riel, Claudia Maria: Mehrsprachigkeit -Eine Einführung- , Verlag WBG (wissenschaftliche Buchgesellschaft ), Darmstadt, 2014.

Schmitz, Katarina: Zweisprachigkeit im Fokus; Der Erwerb der Verben mit zwei Objekten durch bilingual deutsch-französisch und deutsch-italienisch aufwachsende Kinder. Gunter Narr Verlag, Tübingen, 2006.

Stockert, K.: Mehrsprachigkeit und Kognitionswissenschaften-Eine Einführung. In: ÖDaF-Mitteilungen: Mehrsprachigkeit. Österreich H. 2/2008.

1 Auer, P. Code-Switching in Conversation.Language, Interaction and Identity, Routledge Verlag, London, 1998, o.S., zitiert nach RIEHL, C.- M.: Mehrsprachigkeit -Eine Einführung- , Verlag WBG(wissenschaftliche Buchgesellschaft), Darmstadt, 2014, S. 101. Voir aussi (AUER, P. 1998, zitiert nach RIEHL, C.- M. 2014, S.101) oder als ,,psycholinguistischer Prozess“. (CLYNE, M. 1967, zitiert nach RIEHL, C.- M. 2014, S.101) erforscht.

2 Stockert, K.: Mehrsprachigkeit und Kognitionswissenschaften-Eine Einführung. In: ÖDaF-Mitteilungen: Mehrsprachigkeit. Österreich H. 2/2008, S. 38-46.

3 Harr, A. K. & Liedke, M. & Riehl, C. M.: Deutsch als Zweisprache (Migration – Spracherwerb- Unterricht). Mehrsprachigkeit in der Familie und im Lebensalltag. J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2018. S. 46.

4 Riehl, C.- M.: Mehrsprachigkeit -Eine Einführung- , Verlag WBG (wissenschaftliche Buchgesellschaft ), Darmstadt, 2014, S.101

5 Ebenda, S.101

6 Riehl, C.- M.: Mehrsprachigkeit -Eine Einführung- , Verlag WBG (wissenschaftliche Buchgesellschaft ), Darmstadt, 2014, S.103

7 Ebenda, S. 104.

8 Neuland, E.: Jugendsprache. Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen, 2008, S. 158.

9 Ebd. S. 17.

10 Ebd. S. 15.

11 Ebd. S. 16.

12 Crystal, David: Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache. Campus Verlag, Frankfurt/ New York, 1998.S.362.

13 Ebd. S.363.

14 Kuße, Holger: Kulturwissenschaftliche Linguistik; Eine Einführung. Vandenhoeck & Ruprecht Verlag,. Göttingen, 2012.S. 261ff. Zitiert nach Paul, Hermann, 1920, S. 390.

15 Ebenda, S. 390.

16 Schmitz, Katarina: Zweisprachigkeit im Fokus; Der Erwerb der Verben mit zwei Objekten durch bilingual deutsch-französisch und deutsch-italienisch aufwachsende Kinder. Gunter Narr Verlag, Tübingen, 2006. S. 22.

17 Müller, Natascha: Code-Switching; Spanisch, Italienisch, Französisch. Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen, 2015.S.22.

18 M. Hilt: Mehrsprachige Erziehung. In: Spiegel Online,,http://m.spiegel.de/lebenundlernen/uni/a-525050.html .

19 Crystal, David: Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache. Campus Verlag, Frankfurt/ New York, 1998.S.363.

20 Müller, N. / Kupisch, T./Schmitz, K. / Cantone, K. Einführung in die Mehrsprachigkeitsforschung. Deutsch-Französisch- Italienisch. Narr Francke Attempto Verlag GmbH + Co. KG. Tübingen.2011 S. 189.

21 FRӦHLICH, M.: Seminar Code-Switching oder wie sich Fremdsprachen auf das Deutsche Sprache Auswirken, Institut für Germanistik, Universitӓt Wien, 2013, S. 6.

Messaoudi Farouk

Université Ahmed Ben Ahmed -Oran 2

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